Stationäre Familienaktivierung

Zielgruppe der stationären Familienaktivierung sind minderjährige und volljährige Eltern, die für eine angemessene Versorgung und Betreuung ihrer Kinder eine gezielte und intensive Unterstützung benötigen. Die gesamte Familie bekommt im St. Theresienhaus zeitlich befristet eine eigene Wohneinheit. Mit diesem Umzug wird der Neuanfang für alle Familienmitglieder deutlich dokumentiert. In der Wohnung befindet sich ein Betreuerzimmer, in dem sich die BetreuerIn zu den üblichen Betreuungszeiten aufhält. Dies unterstreicht die Verbindlichkeit des Hilfeangebots. In den ersten beiden Monaten – intensive erste Phase – leisten wir die Unterstützung auch mit einer Anwesenheitsbereitschaft rund um die Uhr. 
Mit der Rund-um-die-Uhr-Betreuung soll in der ersten Phase mit intensiver Begleitungsarbeit und vielen Hilfs-, bzw. Unterstützungsangeboten verbunden mit einer intensiven Kontrolle versucht werden für die Sicherung des Kindeswohles angemessene und geeignete Strukturen und Umgehensweisen zu erarbeiten und die Realisierung zu initiieren.
In der zweiten Phase sollen sich die veränderten Strukturen etablieren und verselbständigen. Mit einer schleichenden Reduzierung der Intensität der Betreuung sollen dabei für die Familie gang- und leistbare Übergänge geschaffen werden. Anschließend wird die Familie bei der Überleitung in eine eigene Wohnung unterstützt. Mit der stationären Familienaktivierung soll der Familie eine Chance für ein gemeinsames Leben mit ihren Kindern eröffnet werden. 
Im Einzelfall kann es auch notwendig sein, dass ein Trennungsprozess eingeleitet und begleitet wird. Grundlage der Zusammenarbeit sind die Bereitschaft zur Veränderung sowie förderungs- und stärkungsfähige Beziehungen innerhalb der Familie.
Die vollständige Leistungsbeschreibung hier zum Download