Erziehungsbeistandschaft (EB)

Die Erziehungsbeistandschaft ist ein Angebot an Junge Menschen (Minderjährige und junge Volljährige), die noch in ihrer Herkunftsfamilie leben und zugleich in einer schwierigen Lebenssituation Beratung und Begleitung benötigen. Auslöser können Überforderungen im Alltag, Entwicklungsdefizite, Schul- bzw. Ausbildungsverweigerung, Beziehungskrisen, Verwerfungen in der Familie oder der Missbrauch von Suchtmitteln sein. Die Erziehungsbeistandschaft ist ein ambulantes Betreuungsangebot. Die erzieherische bzw. sozialpädagogische Betreuung erfolgt in der Regel in den Lebensräumen des Minderjährigen.
Grundsätzliches Ziel der Erziehungsbeistandschaft ist es, Rahmenbedingungen zu entwickeln, wachsen und sich festigen/etablieren zu lassen, die ein nachhaltiges Wachstum im Sinne des Kindeswohl unter Beibehaltung seiner sozialen Bezüge innerhalb des familiären und sozialen Umfeldes möglich machen. Konkrete Zielvereinbarungen können unter anderem Aufbau und Stärkung der sozialen Kompetenzen, Entwicklung von Möglichkeiten in Schule und Ausbildung, die Stärkung des Kindes im Bereich der Suchtgefährdung, Entwicklung von Selbstsicherheit und Steigerung der sozialen Kompetenz sein.
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