Systemplätze in der Notaufnahme

Systemplätze sind Plätze für Minderjährige ab dem 13-Lebensjahr, die in einer Notlage aufgenommen werden müssen, um eine Kindeswohlgefährdung auszuschließen oder um eine Gefährdungslage abzuwenden.

Dabei stellt das St. Theresienhaus insgesamt 8 Plätze zur Verfügung. Dies teilt sich auf in Plätze für die Inobhutnahme nach § 42 SGB VIII und Plätze für den befristeten Übergang nach 34 SGB VIII.

Aufgenommen werden in Abstimmung mit dem zuständigen Amt für soziale Dienste oder dem Kinder- und Jugendnotdienst Bremen Kinder und Jugendliche im Alter von 13  bis zur Vollendung des 18ten Lebensjahres, die sich in einer Notsituation befinden, in denen das Kindeswohl nicht gesichert ist. Gründe hierfür können u. a. Familienkonflikte oder Notlagen sein, in denen u. a. körperliche, seelische oder sexuelle Gewalt erfahren wurde oder erwartet wird.

Vorrangige Ziele der Arbeit in der Inobhutnahme ist die Aufhebung der gefährdeten Situation. Dabei ist es unser Ziel, zu helfen, eine Situation für den Minderjährigen zu schaffen, in der das Kindeswohl nachhaltig nicht mehr gefährdet ist. Für die gemeinsame Arbeit wollen wir den Minderjährigen gewinnen. Neben der Akzeptanz und Wertschätzung für den hilfesuchenden Minderjährigen geschieht es mit einer  kurzfristigen sozialpädagogischen Intervention mit systemischem Ansatz.

Methodisch kommen hierbei u.a. gestalttherapeutische Gesprächsführung, Unterstützung und Hilfe für eine konkrete angemessene Alltagsgestaltung und Krisenmanagement zum Einsatz. 
Die Aufnahme erfolgt kurzfristig und unmittelbar. Die Betreuung durch pädagogische MitarbeiterInnen findet rund um die Uhr im gemischtgeschlechtlichen Team statt.
Die vollständige Leistungsbeschreibung hier zum Download