Unterstützung bei der Ausübung des Umgangsrechts

Kinder und Jugendliche erleben die Trennung der Eltern häufig als einen Verlust eines Elternteiles, bzw. als ein Verlassenwerden. Das Bedürfnis und das Recht nach einem Umgang mit beiden Elternteilen bleibt dabei häufig auf der Strecke. Gefühle wie Angst, Ohnmacht und Hilflosigkeit sind fast zwangsläufig. Die Folgen können Verhaltensauffälligkeiten im sozialen Umfeld, psychosomatische Störungen wie Essstörungen, Einnässen, allergische oder neurodermitische Reaktionen sein.
Die Unterstützung bei der Ausübung des Umgangsrechts zielt vorrangig darauf ab, den Besuchskontakt mit- und zueinander langfristig und nachhaltig wieder auf eigenständige und selbstverantwortliche Beine zu stellen. Zusätzlich sollen mit den zerstrittenen Parteien Möglichkeiten zu einer gemeinsamen Ausübung der elterlichen Sorge zum Wohle des Minderjährigen gefunden werden. Die Maßnahme verbindet erzieherische und sozialpädagogische Betreuungsformen mit verschiedenen Schwerpunkten und in unterschiedlicher Intensität. Begleitet wird sie wird von pädagogischen Fachkräften mit systemischer Ausbildung.
Neben der Gestaltung konkreter Umgänge versuchen wir, über gezielte Elternarbeit den Rahmen und die Grundlage für einen unbegleiteten Umgang auf der Basis einer Elternvereinbarung zu schaffen.
Im Sinne des Kindeswohls gestalteter Umgang mit dem/n Elternteil(en), wo die Minderjährigen nicht ihren Lebensmittelpunkt haben, erleichtern diesen u. a. die notwendigen Entwicklungsaufgaben in der Adoleszenz erfolgreich bewältigen zu können.
Die vollständige Leistungsbeschreibung hier zum Download