1. Geschichte

Das St. Theresienhaus wurde 1927 vom Kath. Fürsorgeverein Bremen gegründet. Seine wechselvolle Geschichte ist wesentlich dadurch geprägt, dass Art und Umfang der angebotenen Hilfen für junge Menschen den gesellschaftlichen Veränderungen angepasst wurden. Das St. Theresienhaus entwickelte sich so von einem kleinen Säuglingsheim zu einer innovativen und modernen Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe. Die heutigen Leistungen im stationären, teilstationären und ambulanten Bereich für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Familien entsprechen den aktuellen Lebenswelten.

2. Menschen und Werte

Das Selbstverständnis unserer pädagogischen Arbeit gründet auf einem christlich-humanistischen Welt- und Menschenbild. Der Mensch verfügt unseres Erachtens über schöpferische Kräfte, die ihn befähigen, sich selbst zu entfalten. Zwischenmenschliche Beziehungen und soziale Verantwortlichkeit sind für die seelische Gesundheit und Selbstverwirklichung unverzichtbar.

Achtsam versuchen wir, diese Entwicklung bei Kindern, Jugendlichen und deren Familien zu fördern bzw. einen Prozess der Nachsozialisierung zu initiieren. Uns erscheint es elementar, den betroffenen Menschen einen Platz in der Gesellschaft zu ermöglichen, der sie zu sozialer und kultureller Teilhabe befähigt und verantwortliches Zusammenleben und Toleranz fördert. 

3. Ziele des St. Theresienhauses

Das St. Theresienhaus bietet Kindern, Jugendlichen und deren Familien Unterstützungsangebote und neue Perspektiven auch vor dem Hintergrund sich verändernder gesellschaftlicher Anforderungen. 

4. Pädagogische Grundsätze und Stärken

Beziehung leben 
In der Zusammenarbeit mit Kindern, Jugendlichen und deren Familien bieten wir ein »Lernen am Modell«. Dazu gehört ein ausgewogenes Verhältnis von Nähe und Distanz sowie dem Angebot von Freiräumen und Grenzen.

5. Herangehensweise

Unsere besondere Arbeitsatmosphäre entsteht, indem die MitarbeiterInnen sich wertschätzen, unterstützen, von einander wissen und mit Humor und Tradition den Alltag teilen. Mit diesem gelebten Selbstverständnis begegnen wir auch unseren Zielgruppen. Um am Puls der Zeit zu sein und individuell zugeschnittene Maßnahmen zu haben, verfügen unsere MitarbeiterInnen über einen hohen Gestaltungsspielraum. 

6. Angebote

Die Hilfen zur Erziehung nach SGB VIII bilden sich aus den Säulen der stationären, teilstationären und ambulanten Angebote. 

Nachsatz

Die Beteiligung aller MitarbeitInnen ist zentraler Baustein der Entwicklung des Leitbildes des St. Theresienhauses. Es spiegelt in dieser Art und Weise auch den gemeinsamen Geist des Hauses wider, der geprägt ist von Respekt im Umgang mit Menschen sowie Kompetenz und Leichtigkeit bei der Bewältigung unserer Aufgaben.